Aus Risiken und CRA-Anforderungen geeignete Sicherheitsmaßnahmen ableiten.
Aus der Risikobewertung werden in Phase 4 konkrete Sicherheitsmaßnahmen abgeleitet — technische wie organisatorische. Der CRA legt dabei klare Anforderungen fest: Produkte müssen „sicher durch Design" und „sicher durch Standardeinstellungen" sein. Phase 4 überträgt diese abstrakten Prinzipien in umsetzbare Maßnahmen für Ihr Produkt und Ihr Unternehmen.
Auf der technischen Ebene adressiert Phase 4 Anforderungen wie minimale Angriffsfläche, Authentifizierungsmechanismen, Verschlüsselung, sicheres Update-Verfahren, Schwachstellen-Scanning in der Lieferkette (SBOM) und die Fähigkeit zur Sicherheitsprotokollierung. Jede Maßnahme wird direkt auf die in Phase 3 identifizierten Risiken und die einschlägigen CRA-Anforderungen aus Anhang I zurückgeführt — das schafft die Nachvollziehbarkeit, die Auditoren erwarten.
Auf der organisatorischen Ebene geht es um Sicherheitsrichtlinien, Verantwortlichkeiten für das Schwachstellenmanagement, Prozesse für koordinierte Offenlegung (Coordinated Vulnerability Disclosure) und den Aufbau eines internen Sicherheitsteams oder die gezielte Einbindung externer Expertise. Auch vertragliche Anforderungen an Lieferanten und Subunternehmer werden in dieser Phase definiert.
Das Ergebnis ist ein priorisierter Maßnahmenkatalog mit klaren Verantwortlichkeiten, Umsetzungsterminen und dem Bezug zur jeweiligen CRA-Anforderung. Dieser Katalog ist die operative Grundlage für die Implementierung in Phase 5.
Bearbeiten Sie diese Phase direkt im CRA Roadmap Workspace — inklusive Statusverfolgung, Notizen und automatisiertem PDF-Export.
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