Acht aufeinander aufbauende Phasen zeigen, welche Aktivitäten und Ergebnisse für eine CRA-Konformität typischerweise relevant sind — von der ersten Einordnung bis zum Betrieb nach Inverkehrbringen.
Wer den Cyber Resilience Act allein in der Entwicklung verortet, greift zu kurz. Jede Phase der Roadmap ist deshalb nach drei Dimensionen bewertet — so wird sichtbar, wann Recht, Organisation und Technik zusammenarbeiten müssen.
Vertragsgestaltung, Konformitätserklärung, Haftung, Pflichten gegenüber Behörden und Marktüberwachung.
Prozesse, Rollen, Verantwortlichkeiten, Schulungen, Lieferantenmanagement und Incident-Response-Strukturen.
Secure Development, Schwachstellenmanagement, SBOM, Updates und sichere Standardkonfigurationen.
In der Roadmap zeigt jede Phase ein Bewertungsprofil (0–5) für diese drei Dimensionen — als Hinweis, welche Disziplinen wann besonders gefordert sind.
Eine bewusst schlanke Struktur — als Orientierung und Diskussionsgrundlage gedacht, nicht als vollständiges Compliance-System.
Produktportfolio systematisch erfassen und CRA-Relevanz bestimmen.
Ist-Zustand gegen CRA-Anforderungen spiegeln und ein tragfähiges Zielbild ableiten.
Cyber-Risiken auf Produkt- und Prozessebene strukturiert bewerten.
Aus Risiken und CRA-Anforderungen geeignete Sicherheitsmaßnahmen ableiten.
Sicherheitsanforderungen in Entwicklungsprozess, Tools und Rollen übersetzen.
CRA-relevante Dokumente und Nachweise für die Konformitätsbewertung aufbereiten.
Durchführung und Begleitung der Konformitätsbewertung.
Schwachstellen- und Meldewesen für die Zeit nach dem Inverkehrbringen verankern.